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Foto 3. Oktober 2018

Feierstunde am Tag der deutschen Einheit: „Kunst im geteilten Deutschland“

Mit der Veranstaltung „Kunst im geteilten Deutschland“ feierte das Partnerschaftskomitee Bad Honnef-Wittichenau im Kunstraum im Bad Honnefer Rathaus den Tag der Deutschen Einheit. Zeitzeugen berichteten vom Leben in der ehemaligen DDR und davon, wie sie die Zeit erlebten, als die Mauer fiel.
Aus Wittichenau in der Oberlausitz eigens angereist waren Bürgermeister Markus Posch und stellvertretender Bürgermeister Georg Szczepanski. Bürgermeister der Stadt Bad Honnef Otto Neuhoff würdigte, dass sie den weiten Weg auf sich genommen hatten, um an der Feierstunde teilzunehmen. Auf dem Flügel spielte er die deutsche Nationalhymne und die Einstimmung auf die Veranstaltung gelang.
Cornelia Nasner, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Bad Honnef-Wittichenau, moderierte. Sie interviewte drei Gäste, die anschaulich aus ihrem Leben in der DDR und über die Zeit des Mauerfalls erzählten.
Donatus Weinert ist einer der ersten Aktivisten in der Leipziger Nikolaikirche. 1984 war er aus der DDR ausgereist. Als Liedermacher und Illusionist beeindruckte er auch das Publikum im Bad Honnefer Kunstraum. Seine Songs fordern auf, über das Leben und die Freiheit nachzudenken. Mit seiner Zauberei verblüffte er, zumal er sie mit passenden fein- und hintersinnigen Worten begleitete. Jeder Mensch trage Magie in sich, sagte er. Er wolle in den Köpfen „einen Knoten hinterlassen“, so wie er es auch mit seinem Trick, drei Seile zu verbinden und wieder zu lösen, bewerkstelligte.
Die aktuelle Ausstellung im Kunstraum war der würdige Rahmen für die Veranstaltung, Werke von Karl-Heinz Hochstädt, Kunstpädagoge und Maler aus Sophla bei Wittichenau, waren zu sehen. Er erzählte, wie schwierig es war, als Künstler und auch Kunsterzieher und Deutschlehrer in der DDR zu arbeiten. Entsprechend habe sich nach der Wende seine Kunst unter dem Einfluss der erhofften Freiheit verändert.
Dritter Gast war der deutsch-sorbische Schriftsteller Benedikt Dyrlich (Dresden/Bautzen). Er sagte: „Der größte Gewinn ist, dass ich heute frei meine Meinung äußern kann und nicht von einer staatlichen Behörde beobachtet werde.“ Er war Mitglied der sorbischen Volksversammlung und nach der Wende Mitbegründer eines SPD-Ortsvereins. Auch in seinem Lebenslauf spiegelt sich die deutsche Geschichte bis heute.
Hans-Joachim Zick aus Bad Honnef spielte zum Abschluss auf dem Flügel gekonnte Variationen der deutschen Nationalhymne, die am Ende von allen mitgesungen wurde.
Durch die gut besuchte Veranstaltung gelang es, den Tag der Deutschen Einheit zu würdigen und auf die besondere Städtepartnerstadt Bad Honnefs mit Wittichenau aufmerksam zu machen. Sie besteht seit August 1990. Wittichenau beheimatet eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern, die die sorbische Minderheit in Deutschland repräsentieren und sorbische Traditionen pflegen. Das Partnerschaftskomitee förderte vor allem in den ersten Jahren des Bestehens nach 1990 Ausbildungsmaßnahmen für Jugendliche. Heute liegt der Schwerpunkt des Engagements auf kulturellem Austausch und den Begegnungen.

Foto: Auf dem Podium im Bad Honnefer Kunstraum  – v. l. Donatus Weinert (Liedermacher und Illusionist), Kunstpädagoge und Maler Karl-Heinz Hochstädt, Cornelia Nasner (Vorsitzende des Bad Honnefer Partnerschaftskomitees) und der deutsch-sorbische Schriftsteller Benedikt Dyrlich

Pressemitteilung der Stadt Bad Honnef, Foto: Christine Pfalz

Feierstunde am Tag der deutschen Einheit

Das Partnerschaftskomitee Bad HonnefWittichenau lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Feierstunde zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober um 11.00 Uhr in den Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3) ein.
„Der Tag der deutschen Einheit ist kein Tag wie jeder andere. Wir möchten mit unserer Veranstaltung an die deutsche Teilung, den Fall der Mauer und die Wiedervereinigung erinnern“, so die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Cornelia Nasner.
Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Kunst im geteilten Deutschland“. Im Mittelpunkt steht eine Gesprächsrunde mit drei Zeitzeugen, die das Thema aus eigener Erfahrung beleuchten werden: Benedikt Dyrlich ist einer der wichtigsten sorbischen und zugleich deutschsprachigen Schriftsteller der Gegenwart und kommt aus Dresden. Karl-Heinz Hochstädt ist Kunstpädagoge und ein bekannter Maler aus unserer sächsischen Partnerstadt Wittichenau. Und Donatus Weinert, Magier und Musiker, war als Leipziger Liedermacher einer der ersten Aktivisten beim Friedensgebet in der Nikolaikirche.
Die Veranstaltung wird bereichert durch musikalische Beiträge und Zauberei von Donatus Weinert und findet in besonderem Rahmen statt: Karl-Heinz Hochstädt präsentiert vom 2. bis zum 7. Oktober im Kunstraum seine Ausstellung „Weltsicht“. Außerdem wird der Wittichenauer Bürgermeister Markus Posch an der Veranstaltung teilnehmen und ein Grußwort sprechen.
Alle Interessierten sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Aus organisatorischen Gründen werden Anmeldungen erbeten: cornelia.nasner@t-online.de oder 02224/73234 (AB)

 

Foto Neues Schild am Wittichenau-Baum

Neues Schild am Wittichenau-Baum und Freude über Prämierung

Aus Anlass der Gründung der Städtepartnerschaft zwischen Wittichenau und Bad Honnef wurde am 26. August 1990 im Stadtpark an der Alexander-von-Humboldt-Straße ein Baum gepflanzt – der „Baum der Einheit“. Er ist prächtig gewachsen, leider ist aber das Schild, das an den Anlass der Pflanzung erinnerte, im Laufe der Jahre abhandengekommen.
Aus Anlass des Jubiläums „25 Jahre Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau“ hat der langjährige Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Peter Endler sich nun um ein neues Schild gekümmert und dieses gemeinsam mit dem Gründungsvorsitzenden Werner Osterbrink angebracht. (s. Foto)

Große Freude hat beim Partnerschaftskomitee heute ein Brief aus Düsseldorf ausgelöst. Mit dem Konzept der besonderen Jubiläumsveranstaltung, die unter dem Motto steht „Europa – durch Städtepartnerschaften vernetzt“ und den europäischen Gedanken aus Sicht unserer östlichen Nachbarn beleuchten wird, hat sich das Partnerschaftskomitee an dem landesweiten Wettbewerb „Europa bei uns zu Hause“ beteiligt – und ist prämiert worden. In dem Schreiben des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen heißt es:

„Ihr geplantes Projekt setzt die zugrundeliegenden Ideen dieses Wettbewerbs in hervorragender Weise um, so dass ich mich freue, Ihr Projekt mit einer Prämie in Höhe von maximal 2.800 Euro zu unterstützen.“

„Wir freuen uns über diese Auszeichnung sehr“, so die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau, Cornelia Nasner. „Sie bestätigt uns, dass wir mit dem Gedanken, die Chancen zu nutzen, die unsere innerdeutsche Städtepartnerschaft als „Brücke“ in einem europäischen Städtepartnerschaftsnetz bietet, auf dem richtigen Weg sind.“

Alle Interessierten sind zu der Veranstaltung am 24. August (Freitag) um 19.00 Uhr im Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3) herzlich eingeladen.
Im Mittelpunkt steht eine Diskussion mit Gästen aus Sachsen, Polen und Tschechien: Maria Michalk (langjährige Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Bautzen – Weißwasser bis 2017 und Vorsitzende des Christlich-Sozialen Bildungswerks Sachsen), Ryszard Galla (polnischer Sejm-Abgeordneter, Opole) und Dr. Jan Heinzl (Leiter der Internationalen Begegnungsstätte im Kloster Hejnice, Tschechien).

Um Anmeldungen wird gebeten: cornelia.nasner@t-online.de oder 02224/73234.

Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Wittichenau feiert 25jähriges Bestehen

Diskussionveranstaltung mit Gästen aus Sachsen, Polen und Tschechien:
Europa aus dem Blick unserer östlichen Nachbarn

1990 wurde die Städtepartnerschaft zwischen Wittichenau und Bad Honnef besiegelt, drei Jahre später – vor 25 Jahren – gründete sich das Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Wittichenau e.V. Gefeiert wird dieses Jubiläum mit einer Veranstaltung zum Thema „Europa“ am 24. August (Freitag) um 19.00 Uhr im Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3). Die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Cornelia Nasner wird mit Gästen aus Sachsen, Polen und Tschechien die Bedeutung Europas aus dem Blick unserer östlichen Nachbarn diskutieren. Dabei sein werden Maria Michalk (langjährige Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Bautzen – Weißwasser bis 2017, Vorsitzende des Christlich-Sozialen Bildungswerks Sachsen), Ryszard Galla (polnischer Sejm-Abgeordneter, Opole) sowie Dr. Jan Heinzl (Leiter der internationalen Begegnungsstätte im Kloster Hejnice, Tschechien).

Nachdem in den ersten Jahren der Städtepartnerschaft das gegenseitige Kennenlernen und ganz praktische Hilfen, wie die Vermittlung von Ausbildungsplätzen für Jugendliche aus Wittichenau, im Mittelpunkt der Arbeit des Partnerschaftskomitees standen, geht es inzwischen längst nicht mehr um Unterstützung, sondern darum, die Städtepartnerschaft weiter zu festigen und mit immer neuen Projekten lebendig zu erhalten.

„Nicht zuletzt durch die trinationalen Jugendbegegnungen, die wir gemeinsam mit unseren Partnern in Wittichenau und dem Partnerschaftskomitee Berck-sur-mer bereits zweimal organisiert haben, sind uns die Chancen deutlich geworden, die die innerdeutsche Städtepartnerschaft als „Brücke“ in einem europäischen Städtepartnerschaftsnetz bietet – zwischen unseren Partnerstädten Berck-sur-mer (Frankreich), Ludvika (Schweden) sowie Cadenabbia (Italien) und den beiden Partnerstädten von Wittichenau, Lubomierz (Polen) und Tanvald (Tschechien)“, so die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Cornelia Nasner. „Dies war der Anlass für uns, den europäischen Gedanken in den Mittelpunkt unserer Jubiläumsfeier zu stellen.“

Die Diskussion wird in einem ganz besonderen Rahmen stattfinden – der Bad Honnefer Künstler Dr. Ulrich Cremer präsentiert im Kunstraum seine Ausstellung „Plakate für Europa II – Europa und der Rhein“.

Alle Interessierten sind zu der Jubiläumsveranstaltung herzlich eingeladen. Aus organisatorischen Gründen bittet das Partnerschaftskomitee um Anmeldungen: cornelia.nasner@t-online.de oder 02224/73234.

Foto Jahresreise 2018

Jahresreise in das Schlösserland Sachsen

Die diesjährige Jahres- und Bildungsreise des Partnerschaftskomitees Bad HonnefWittichenau führte zu den sächsischen Schlössern um Dresden und nach Wittichenau, eine der Partnerstädte von Bad Honnef.
Die Reiseteilnehmer konnten die Geschichte und die Entwicklung des Porzellans in den „Porzellanwelten“ auf der Leuchtenburg bei Jena, in der Porzellanmanufaktur Meißen und im Schloss Belvedere in Weimar erleben. Mit Recht nennt sich Sachsen auch das Schlösserland in dem „Alte Pracht in neuem Glanz“ erstrahlt, geprägt von August dem Starken und den besten Architekten seiner Zeit. Die liebevoll restaurierten Schlösser und Parks von Pillnitz, Moritzburg, Weesenstein und die Festung Königstein begeisterten die Mitreisenden. Das Elbsandsteingebirge mit den bizarren Felsformationen und der Besuch der Bastei waren weitere Höhepunkte der Reise.
In Dresden standen die weniger besuchte Neustadt und eine Stadtfahrt zu Wasser auf dem Programm.
In Wittichenau wurde die Besuchergruppe von dem Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins Peter Popella und von Beate Hufnagel von der Stadtverwaltung empfangen. Erstmalig hatten die Fahrtteilnehmer die Gelegenheit, die Wittichenauer Majawerke, eine der modernsten Fertigungsstätten für Leichtbaumöbel in Deutschland, zu besichtigen. Der Betriebsleiter Christoph Fichtner führte die Bad Honnefer unter Begleitung von Wittichenauer Freunden durch die Fabrikationsanlage. Mit über 850 Mitarbeitern ist der Betrieb einer der größten Arbeitgeber in der Region. Die Werke sind ein Beispiel für die wirtschaftliche Entwicklung von Wittichenau nach der Wende.
Schon zur Tradition gehört die Einladung der Wittichenauer Gastgeber zu einer Kaffeetafel im ehemaligen Bahnhof. Das mannigfaltige Kuchenbuffet hatten die Damen aus dem Vorstand und Mitglieder eigens für ihre Gäste gebacken. Eine besondere Freude war es, das neu gewählte Vorstandsmitglied des Partnerschaftsvereins Wittichenau, Dr. Nicola Schott, geborene Saring, zu treffen, die ihre berufliche Karriere mit einer Ausbildung bei der Stadtsparkasse Bad Honnef begann und sich nach wie vor mit Bad Honnef verbunden fühlt.
Zum Abschluss bedankte sich das mitgereiste Vorstandsmitglied des Partnerschaftskomitees Ludvika Hartmut Nitsch für alle Teilnehmer bei Christel und Peter Endler sowie bei Inge Niepel für die „wunderschöne abwechslungsreiche Reise und aufmerksame Betreuung“.
Die Reisegruppe kehrte nach sechs Tagen mit vielen neuen Eindrücken aus dem Schlösserland Sachsen nach Bad Honnef zurück.

Foto: Peter Endler

 

2018 Eröffnung Europa-Ausstellung Wittichenau 180514 2 (c) Streit, stellv. Schulleiterin

Ministerpräsident Kretschmer eröffnete Bad Honnef Europa-Ausstellung in Wittichenau

„Das Friedensprojekt Europa ist zu wichtig, um Gedankenlosigkeit und Egoismus der Europagegner zu ignorieren. Diese Erkenntnis brachte mich spontan dazu, mit Plakaten Werbung für Europa zu machen. Manchmal muss man etwas sagen!“ Mit diesen Worten eröffnete der Bad Honnefer Künstler Dr. Ulrich Cremer vor einem Jahr seine Europa-Ausstellung im Kunstraum in Bad Honnef.
Wie bereits berichtet, konnte die Ausstellung durch Vermittlung des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau und des Wittichenauer Partnerschaftsvereins unter Leitung von Peter Popella im März in der christlichen Schule in Hoyerswerda präsentiert werden. Und pünktlich zum EU-Projekttag wurde sie nun in der Oberschule unserer Partnerstadt Wittichenau eröffnet – und zwar durch den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer.
„Als der Ministerpräsident erfahren hat, dass in Wittichenau eine Ausstellung zum Thema Europa gezeigt wird, hat er spontan entschieden, an der Eröffnung teilzunehmen“, berichtet die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau Cornelia Nasner: „Darüber haben wir uns natürlich besonders gefreut.“
Intensiv wurden die Schüler im Vorfeld auf das Thema Europa vorbereitet. Die Ausstellungseröffnung begann mit einer Podiumsdiskussion unter dem Motto „Wie weiter mit Europa?“, an der neben Ministerpräsident Kretschmer der Wittichenauer Bürgermeister Markus Posch, ein Vertreter des sächsischen Landesamtes für Schule und Bildung sowie Cornelia Nasner als Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau teilnahmen.

 

 

 

Anschließend eröffnete Cornelia Nasner die Ausstellung, indem sie die Einführungsrede des Künstlers Dr. Ulrich Cremer verlas, der an der Veranstaltung leider nicht selbst teilnehmen konnte.

„Unser herzlicher Dank gilt allen, die daran mitgewirkt haben, dass die Europa-Ausstellung in Wittichenau gezeigt wird. Die eindrucksvollen Plakate von Ulrich Cremer können sicher einen Beitrag dazu leisten, den Schülerinnen und Schülern der Oberschule Wittichenau die Bedeutung Europas gerade auch für Deutschland näherzubringen“, so Cornelia Nasner.

2018 Foto Acapulco in Bad Honnef

Wittichenauer Band „Acapulco“ in Bad Honnef

Endlich hat es geklappt: Nachdem die Bad Honnefer Band „Part of the Crowd“ bereits drei Mal beim Stadtteichfest in unserer sächsischen Partnerstadt Wittichenau aufgetreten ist, kam es jetzt – lange geplant – endlich zum Gegenbesuch. Die Wittichauer Band „Acapulco“ spielte bei der 4. Hautnah-Rocknacht „Rock op Selef“ im Saal Kaiser.
Im Namen des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau begrüßte die Vorsitzende Cornelia Nasner die Bandmitglieder vor ihrem Auftritt sehr herzlich. „Wir freuen uns riesig, dass es in diesem Jahr gelungen ist, „Acapulco“ nach Bad Honnef zu holen.“
Einen herzlichen Dank richtete sie an Joachim Langbein und die Mitglieder der Band „Part oft he Crowd“, die den Auftritt vermittelt hatten und die Wittichenauer Freunde beherbergten.
„Wie schön, dass es durch die Musik immer wieder gelingt, neue Kontakte zwischen den Partnerstädten zu knüpfen – gerade auch in der jungen Generation“, so Cornelia Nasner.

 

Vernissage Europaausstellung 2

Europa-Ausstellung des Bad Honnefer Künstlers Dr. Ulrich Cremer in Hoyerswerda und Wittichenau

Dieses Projekt lag dem Partnerschaftskomitee Bad Honnef / Wittichenau ganz besonders am Herzen. Und es ist gelungen: Derzeit wird die Europa-Ausstellung des Bad Honnefer Künstlers Dr. Ulrich Cremer in der christlichen Schule „Johanneum“ in Hoyerswerda präsentiert, anschließend werden Cremers Werke in der Schule in Wittichenau ausgestellt.
„Die Wahlerfolge der Europagegner, das weltweite Wiedererstarken des Nationalismus und zunehmende Fremdenfeindlichkeit sind erschreckend und führen bei mir zu einer künstlerischen Reaktion in Form von Plakatentwürfen. Manchmal muss man etwas sagen.“ Mit diesen eindrücklichen Worten hat Ulrich Cremer vor einem Jahr seine Ausstellung im Kunstraum in Bad Honnef eröffnet.
Und seine Worte fielen auf fruchtbaren Boden. Am 3. Oktober sahen die Wittichenauer Gründungsväter der Städtepartnerschaft die Ausstellung. Wenige Wochen später erreichte Cornelia Nasner, die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Bad Honnef / Wittichenau, die Anfrage von Claudia Kockert, Geschäftsführerin des Johanneum in Hoyerswerda, ob man die Ausstellung auch dort zeigen könne. Die logistische Herausforderung, die Ausstellung zu transportieren, gelang mit Hilfe der Bad Honnefer Künstlerin Gisela Thielmann, die ihre eigene Ausstellung persönlich in Wittichenau abholte und dabei die Europa-Plakate von Ulrich Cremer mitnahm.
Die Vernissage im Johanneum war ein großer Erfolg. Schulleiter Günter Kiefer eröffnete die Ausstellung, anschließend sprach Professor Dr. Dr. Richard Schröder, Philosoph, Theologe und langjähriges Mitglied im Schulträgerverein des Johanneum über das Thema „Europa – was ist das?“
„Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, die Ausstellung nach Sachsen zu bringen und hoffen, dass die Gedanken von Ulrich Cremer auch dort viele Besucher zum Nachdenken über Europa anregen“, so Cornelia Nasner.
In Wittichenau wird die Ausstellung am 4. Mai eröffnet. Nasner: „Ich freue mich ganz besonders, an der Vernissage teilnehmen und dabei die Gedanken, die in Bad Honnef zu der Europa-Ausstellung geführt haben, vortragen zu können.“

Foto Bogusz Nasner 180315

Kunst und Kultur in der sorbischen Oberlausitz

„Kunst und Kultur in der sorbischen Oberlausitz“ – dies war das Thema der Veranstaltung, zu der das Partnerschaftskomitee Bad Honnef / Wittichenau im Anschluss an die diesjährige Mitgliederversammlung eingeladen hatte. Cornelia Nasner, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, begrüßte als Referentin die Leiterin des Sorbischen Museums in Bautzen, Christina Bogusz.
„Ein zentrales Ziel des Partnerschaftskomitees ist es, den Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürgern die Besonderheiten unserer sächsischen Partnerstadt nahezubringen. Und dazu gehört zweifellos die interessante Kultur der Sorben“, so Cornelia Nasner. Wittichenau liegt in der Oberlausitz, im Siedlungsgebiet der Sorben. Der Besucher stellt dies bereits bei der Anreise fest, denn: Jedes Ortsschild ist zweisprachig – deutsch und sorbisch. Die Sorben sind eine von vier anerkannten nationalen Minderheiten in Deutschland – neben den Friesen, den Roma und Sinti sowie der dänischen Minderheit.
Heute leben in Deutschland (nur) noch rund 60.000 Sorben. Entsprechend wirbt das Sorbische Museum mit dem Slogan „Kleines Volk. Reiche Kultur“, der auch den Vortrag von Christina Bogusz gut zusammenfasst.
Die wundervoll verzierten Ostereier – eine besondere und ganz typische sorbische Handwerkskunst – sind ebenso wie das Osterreiten in Bad Honnef längst bekannt. Wie viel mehr aber die sorbische Kultur zu bieten hat, erläuterte die Leiterin des Sorbischen Museums anhand zahlreicher Fotos. Die sehr unterschiedlichen festlichen Trachten werden meist nur noch zu besonderen Anlässen getragen – es gibt aber immer noch sorbische Frauen, die sie täglich anlegen und damit zum Ausdruck bringen, dass sie sich in besonderer Weise mit der sorbischen Tradition verbunden fühlen.
Besondere Bräuche insbesondere zu den christlichen Feiertagen – wie die Vogelhochzeit, das Hahnrupfen und die weihnachtliche Tradition des „Bescherkindes“ prägen den Jahreslauf. Und es gibt einige sorbische Künstler, die auch überregional Bekanntheit erlangt haben – darunter der Schriftsteller Jurij Brezan, der unzähligen Lesern die sorbische Sagengestalt Krabat nahe gebracht hat. An ihn erinnert auch die Ausstellung „Krabat. Mensch. Mythos. Marke.“, die derzeit im Sorbischen Museum präsentiert wird.
Mit einem herzlichen Dankeschön an Christina Bogusz beendete Cornelia Nasner den interessanten Abend – der auch langjährigen Wittichenau-Freunden einiges Neue über unsere Partnerstadt und die vielfältige Kultur der Oberlausitz vermittelt hat.

Kunst und Kultur in der sorbischen Oberlausitz

 

„Kunst und Kultur in der sorbischen Oberlausitz und die Arbeit des Sorbischen Museums“ – dies ist der Titel einer Veranstaltung, zu der das Partnerschaftskomitee Bad Honnef / Wittichenau am 15. März um 20.00 Uhr in das Tagungshotel Commundo (Limbicher Weg 55) einlädt.
Eine der Besonderheiten unserer sächsischen Partnerstadt Wittichenau ist, dass sie im Siedlungsgebiet der Sorben liegt. Die Sorben sind in Deutschland als eine von vier nationalen Minderheiten anerkannt. Sie haben neben ihrer Sprache eine offiziell anerkannte Flagge und eine eigene Hymne.
Zudem gibt es eine sehr vielfältige, interessante und bis heute lebendige sorbische Kultur. Besonders bekannt sind die sorbischen Ostereier, fast jeder kennt die Sage von Krabat. Aber das ist natürlich längst nicht alles, was die sorbische Kultur ausmacht.
Es lohnt sich, mehr über die Kunst und Kultur in der sorbischen Oberlausitz zu erfahren. „Deshalb freuen wir uns sehr, am 15. März Christina Bogusz, die Leiterin des Sorbischen Museums, das sich in Bautzen befindet, in Bad Honnef begrüßen zu können“, so die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Cornelia Nasner.
Alle Interessierten sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Vor der Veranstaltung findet um 19.00 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung des Partnerschaftskomitees Wittichenau statt. Auch dazu sind interessierte Gäste herzlich willkommen.

 

Noch wenige Plätze frei: Jahresreise „Schlösser in Sachsen“

Die diesjährige Jahresreise des Partnerschaftskomitees Bad Honnef / Wittichenau steht unter dem Motto „Schlösser in Sachsen“. Unter der bewährten Leitung von Peter Endler erkunden die Teilnehmer sechs Tage – vom 28. Mai bis zum 2. Juni – das Schlösserland Sachsen. Im Mittelpunkt der Reise, die das Partnerschaftskomitee in Kooperation mit dem Reiseveranstalter „Reise Mission“ durchführt, steht der Besuch zahlreicher Schlösser und Burgen. Aber auch das Porzellanmuseum Meißen steht auf dem Programm. Die Strecke führt von Jena über Dresden, Pillnitz und Meißen zum Jagdschloss Moritzburg. Selbstverständlich steht auch ein Besuch in unserer Partnerstadt Wittichenau auf dem Programm. Von dort aus geht es über Weimar wieder zurück nach Bad Honnef.
Die Unterbringung erfolgt im ACHAT-Hotel*** in Dresden. Die Teilnehmerkosten betragen bei Unterbringung im Doppelzimmer und Halbpension 620,00 Euro (EZ-Zuschlag: 130,00 €). Für Mitglieder des Partnerschaftskomitees reduziert sich der Preis um 25,00 €.
Weitere Informationen: www.wittichenau-bad-honnef.de oder bei Peter Endler (0170 3840123), peter.endler@t-online.de.
Die verbindliche Anmeldung erfolgt durch Überweisung einer Anzahlung in Höhe von 95,00 € pro Teilnehmer bis zum 22. Februar auf das Konto des Partnerschaftskomitees Bad Honnef / Wittichenau (IBAN: DE77 3805 1290 0000 1729 24).

Feierstunde am Tag der Deutschen Einheit

Partnerschaftskomitee Wittichenau lädt ein zu Gespräch mit den Gründungsvätern der Städtepartnerschaft
Zu einer Feierstunde am Tag der Deutschen Einheit lädt das Partnerschaftskomitee Bad Honnef Wittichenau alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in den Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3) ein. „Ich freue mich sehr, am 3. Oktober um 11.00 Uhr die Gründungsväter der Städtepartnerschaft begrüßen zu können“, so die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Cornelia Nasner. Herbert Kobalz, Gerhard Kockert, Udo Popella und Peter Schowtka reisen für die Veranstaltung aus Wittichenau an, aus Bad Honnefer Sicht werden der ehemalige Bürgermeister Werner Osterbrink und der ehemalige Stadtdirektor Dr. Rolf Junker über die Geburtsstunde der Partnerschaft berichten.
Der Blick soll aber nicht nur zurück, sondern auch in die Zukunft gerichtet werden. Seit einigen Jahren bemüht sich das Partnerschaftskomitee, mit der innerdeutschen Städtepartnerschaft eine „europäische Brücke“ zu schlagen zwischen den west-, süd- und nordeuropäischen Partnerstädten von Bad Honnef und den osteuropäischen Partnerstädten von Wittichenau. „Ich bin deshalb dankbar, dass der Bad Honnefer Künstler Dr. Ulrich Cremer am Tag der Deutschen Einheit noch einmal seine „Europa-Ausstellung“ im Kunstraum präsentieren wird“, so Cornelia Nasner.

Aus organisatorischen Gründen sind für die Feierstunde am 3. Oktober Anmeldungen erforderlich – bis zum 30. September per Mail (cornelia.nasner@t-online.de) oder telefonisch: 02224/73234 (AB).

Jugendbegegnung 2017 Foto 2

Zum zweiten Mal trinationale Jugendbegegnung, diesmal in Polen

Zum zweiten Mal trinationale Jugendbegegnung, diesmal in Polen

Vor drei Jahren hatten zum ersten Mal dreißig Jugendliche und junge Erwachsene aus unseren Partnerstädten Berck-sur-mer und Wittichenau, aus Lubomierz (der polnischen Partnerstadt von Wittichenau) sowie aus Bad Honnef eine gemeinsame Woche in der Bad Honnefer Jugendherberge verbracht. Seitdem drängten die Teilnehmer immer wieder auf eine Wiederholung. Nach einigen organisatorischen Schwierigkeiten in den letzten Jahren war es jetzt endlich so weit. In diesem Jahr fand die Begegnung – gefördert durch das Deutsch-Französische und das Deutsch-Polnische Jugendwerk – in der polnischen Gemeinde Lubomierz statt.
Die Jugendbegegnung wurde gemeinsam organisiert von den beiden Partnerschaftskomitees Bad Honnef / Wittichenau und Bad Honnef / Berck-sur-mer, vom Partnerschaftsverein Wittichenau sowie von der Gemeinde Lubomierz.
„Der europäische Gedanke ist uns sehr wichtig und wir freuen uns, wenn die Städtepartnerschaft zwischen Bad Honnef und Wittichenau zu einer Brücke wird zwischen den Partnerstädten Bad Honnefs im Westen, Süden und Norden Europas sowie den osteuropäischen Partnerstädten von Wittichenau“, so die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Bad Honnef / Wittichenau Cornelia Nasner. Das sieht auch Rainer Kubis, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Bad Honnef / Berck-sur-mer so: „Gerade jetzt sind europäische Projekte besonders wichtig.“
Das Programm der Begegnung hatten die polnischen Gastgeber zusammengestellt: Inhaltlich stand das Thema „Umwelt“ im Mittelpunkt der Woche. Bei einer Wanderung ins Isergebirge und einem Besuch in Breslau lernten die Teilnehmer die Region rund um Lubomierz kennen. Und: Auf besonderen Wunsch wurde kurzfristig ein Besuch des Konzentrationslagers Groß Rosen organisiert – sicher für alle der bewegendste Programmpunkt.
Für fast alle Teilnehmer aus Bad Honnef und Berck-sur-mer war es die erste Reise nach Polen. „Es war spannend zu erleben, welche Unterschiede es in der Sprache, Kultur und Lebensweise der Städte gibt“, beschrieb eine Teilnehmerin, die auch 2014 in Bad Honnef bereits an der Jugendbegegnung teilgenommen hatte, ihre Eindrücke. Und: „Gleichzeitig haben wir eines gemeinsam: Wir sind junge Menschen aus Europa, die sich entweder auf Englisch oder mit Händen und Füßen verständigen können und uns durch Austausche wie diesen unkompliziert kennenlernen und mehr über einander und über unsere Heimatländer erfahren können“.
„Solche Aussagen sind für uns Motivation, über eine weitere Begegnung im nächsten oder übernächsten Jahr in Frankreich nachzudenken“, so Cornelia Nasner und Rainer Kubis. Viele Teilnehmer drängen jedenfalls bereits heute auf eine dritte Auflage der trinationalen Jugendbegegnung.

 

Foto Geschichtsweg Honnef Mitte

Mit dem Partnerschaftskomitee auf dem Geschichtsweg

Zum fünften Mal hatte das Partnerschaftskomitee eingeladen, den Geschichtsweg Bad Honnef zu erkunden. Unter sachkundiger Führung von Herrn Dr. Mensing war diesmal der Abschnitt „Bad Honnef Mitte“ an der Reihe. Leider regnete es durchgehend – trotzdem nahmen mehr als 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger teil. Das beweist wieder einmal: Auch – und vielleicht gerade – für Menschen, die in Bad Honnef leben, lohnt es sich, auf den Spuren des Geschichtsweges unsere Stadt zu erkunden und manches Neue zu entdecken.

Foto Nachleseabend Jahresreise 2017

Nachleseabend Jahresreise 2017

Die diesjährige Jahresreise führte „Auf Luthers Spuren“ nach Mitteldeutschland. Eine tolle Fotopräsentation, die Helmut Scholz liebevoll und mit viel Arbeit erstellt hat, stand im Mittelpunkt des Nachleseabends. Ein ganz herzlicher Dank dafür an Helmut Scholz – und natürlich an Christel und Peter Endler für die exzellente Vorbereitung und Organisation der Reise sowie für die Reiseleitung!

Mit dem Partnerschaftskomitee Wittichenau auf dem Geschichtsweg

Mit dem Partnerschaftskomitee Wittichenau auf dem Bad Honnefer Geschichtsweg – diesmal Bad Honnef Mitte

Nachdem das Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Wittichenau in den vergangenen Jahren bereits die ersten Teile des Bad Honnefer Geschichtsweges erkundet hat, ist in diesem Jahr der Abschnitt „Bad Honnef Mitte“ an der Reihe.
Das Partnerschaftskomitee lädt herzlich ein, den Geschichtsweg Bad Honnef Mitte“ unter sachkundiger Führung von Dr. Hans Peter Mensing (stellv. Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Herrschaft Löwenburg) kennenzulernen – am 18. August 2017 (Freitag) um 15.00 Uhr. Treffpunkt ist an der Pfarrkirche Sankt Johann Baptist. Die Führung dauert etwa 90 Minuten.
Anschließend wird der Nachmittag im Café Fassbender (Bad Honnef, Hauptstr. 98) in gemütlicher Runde ausklingen.
Aus organisatorischen Gründen sind vorherige Anmeldungen erforderlich: 02224 / 73234 (AB) oder cornelia.nasner@t-online.de.

 

Foto Ankunft Radtour

Drei Radler aus Bad Honnef gut in Wittichenau angekommen

Die drei Radler, die an Fronleichnam von Bad Honnef aus nach Wittichenau gestartet sind, sind nach ca. 750 km gut in unserer Partnerstadt angekommen.  „Wir wurden von dem Wittichenauer Bürgermeister Markus Posch, von dem Vorsitzenden des Wittichenauer Partnerschaftsvereins Peter Popella und weiteren Mitgliedern des Partnerschaftsvereins  herzlich empfangen. Heute werden wir die Gegend erkunden“, so  Bruno Barbier, Markus Ersfeld und Detlef Effertz nach ihrer Ankunft.
„Ich möchte mich auch im Namen des Partnerschaftskomitees Bad HonnefWittichenau bei den dreien sehr herzlich für diese tolle Aktion bedanken, mit der sie eine ganz besondere Brücke zwischen Bad Honnef und Wittichenau geschlagen haben“,  so Cornelia Nasner, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau.
Foto Radtour nach Wittichenau

Radtour nach Wittichenau

Nach Berck-sur-mer und Ludvika sind sie bereits geradelt – in diesem Jahr ist unsere Partnerstadt Wittichenau ihr Ziel: Bruno Barbier, Markus Ersfeld und Detlef Effertz, drei Bad Honnefer Sportler, sind am Donnerstagmorgen mit ihren Fahrrädern nach Wittichenau aufgebrochen. Die Ankunft dort ist für den 23. Juni geplant.
Erstes Etappenziel am Donnerstag ist – nach 70 Kilometern Hachenburg. Am Folgetag wollen die drei Wetzlar erreichen. Weiter geht es dann über Bad Hersfeld, Gotha, Apolda, Leipzig und Dresden. Die Tagesetappen haben eine Länge zwischen 65 und immerhin 120 (!!) Kilometern.
Mitglieder des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau, Verwandte und Freunde haben die Radler auf dem Bad Honnefer Rathausplatz verabschiedet. Cornelia Nasner, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau – übergab den dreien einen Umschlag mit einem schriftlichen Gruß von Bürgermeister Otto Neuhoff.
Cornelia Nasner: „Das ist eine wirklich tolle Städtepartnerschaftsaktion!“

 

Foto Jahresreise 2017

Jahresreise 2017: „Reformation in Mitteldeutschland“

Die diesjährige Jahres- und Bildungsreise des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau führte aus Anlass des 500jährigen Jubiläums der Reformation nach Mitteldeutschland. Michael Lingenthal, Vorstandsmitglied des Partnerschaftskomitees, hatte die Reisegruppe vorab in einem Vortrag auf die Besichtigungsorte und das Wirken von Martin Luther in diesen Orten gut vorbereitet.
Erste Station der Reise war Schmalkalden, Namensgeber des Schmalkaldischen Bundes, ein 1531 geschlossenes Verteidigungsbündnis protestantischer Fürsten und Städte gegen die Religionspolitik des katholischen Kaisers Karl V. Vor dort reiste die Gruppe nach Leipzig und besuchte u.a. die Nikolaikirche, die durch die Montagsdemonstrationen und Friedensgebete 1989 zum Symbol der friedlichen Revolution in Deutschland wurde. Für die Mitglieder des innerdeutschen Partnerschaftskomitees war der Besuch dieses geschichtsträchtigen Ortes ein ganz besonderes Erlebnis. In der Thomaskirche, in der Johann Sebastian Bach wirkte, kam die Gruppe in den Genuss, eine Motette anhören zu können. Die Lutherstadt Wittenberg, wo Martin Luther 1517 seine 95 Thesen eigenhändig an die Schlosskirche genagelt haben soll, stand ebenfalls auf dem Programm. Die Stadt hatte sich zum Jubiläum und des bevorstehenden evangelischen Kirchentages besonders herausgeputzt.
Ein Verschmelzen von Kunst und Natur erlebten die Mitreisenden beim Besuch des Gartenreiches in Wörlitz, dem ersten englischem Landschaftspark auf dem europäischen Festland.
Den Abschluss der Reise bildete der Besuch der Wartburg mit der nationalen Sonderausstellung „Luther und die Deutschen“. „Für die einen war er der Prophet der Deutschen, der Befreier, Held und Identitätsstifter, für die anderen der cholerische Grobian, der Schandvogel, der Separatist. Seit 500 Jahren rieben und schieden sich die Geister an Luther“, ist in der Einführung zur Ausstellung zu lesen.
Zum Abschluss der Reise bedankte sich Dr. Johanna Kahr für die Reisegruppe mit herzlichen Worten bei Christel und Peter Endler für die hervorragende Vorbereitung und Leitung der Reise.

Jahresprogramm 2017

5. Mai, 19.30 Uhr:
Einführungsveranstaltung zur Jahresreise
(Vortrag von Michael Lingenthal: „Reformation in Mitteldeutschland“)

18. Mai – 23. Mai:
Jahresreise „Reformation in Mitteldeutschland“
(ausgebucht)

11. August 19:30 Uhr
Nachleseabend zur Jahresreise

18. August, 15.00 Uhr:
Geschichtsweg Bad Honnef Mitte mit Dr. Hans Peter Mensing

7. – 13. August:
Trinationale Jugendbegegnung in Lubomierz (Polen)

3. Oktober:
Veranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit

Dezember:
Adventsausflug

Foto MV 170324

Generationenwechsel beim Partnerschaftskomitee: Peter Endler gab den Staffelstab weiter

„Mein Herz sagt Weitermachen, aber mein Verstand sagt Aufhören“. Der Verstand hat gesiegt – und so kandidierte Peter Endler bei der turnusmäßigen Mitgliederversammlung des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau nicht erneut für das Amt des Vorsitzenden. Seine Bilanz nach sechs Jahren kann sich sehen lassen: Mehr als 60 neue Mitglieder hat das Partnerschaftskomitee in seiner Amtszeit gewonnen. „Mit einem unerschöpflichen Ideenreichtum und großem Engagement hat Peter Endler der Städtepartnerschaft zahlreiche Impulse gegeben“, lobte Werner Osterbrink, Gründungsvorsitzender und Vater der Städtepartnerschaft die Arbeit seines Nachfolgers. Dem Dank schloss sich Vizebürgermeister Klaus Munk an: „Peter Endler hat sich um die Städtepartnerschaft mit Wittichenau verdient gemacht.“ Und auch aus Wittichenau kam ein herzlicher Dank: Eigens zu der Mitgliederversammlung des Partnerschaftskomitees war eine vierköpfige Delegation angereist. Peter Popella, Vorsitzender des Wittichenauer Partnerschaftsvereins, Beate Hufnagel (Leiterin des Büros des Wittichenauer Bürgermeisters) sowie Herbert Kobalz (ehemaliger Partnerschaftsvereinsvorsitzender) und seine Frau überbrachten herzliche Grüße des Wittichenauer Bürgermeisters Markus Posch.
In seinem Bericht betonte Peter Endler noch einmal, was ihm in seiner Amtszeit besonders am Herzen gelegen hat: „Nach der ersten Phase der Städtepartnerschaft, in der die Unterstützung unserer Partnerstadt mit ganz konkreten Projekten, wie der Vermittlung von Ausbildungsplätzen für Jugendliche aus Wittichenau in Bad Honnef, im Vordergrund gestanden hat, geht es jetzt darum, den Partnerschaftsgedanken in die nächste Generation zu transportieren.“ Ein Ansatz: „Wir haben uns bemüht, ein europäisches Netz der Städtepartnerschaften von Wittichenau im Osten (Polen, Tschechei) und den Partnerschaften von Bad Honnef in Frankreich, Italien und Schweden zu knüpfen.“ Mit Erfolg! So ist es längst zu einer Tradition geworden, dass bei Feierlichkeiten auch Delegationen aus den verschwisterten Partnerstädten zu Gast sind. Und in diesem Jahr soll – zum zweiten Mal – eine trinationale Jugendbegegnung stattfinden: Im August treffen sich junge Menschen aus Berck-sur-mer, aus Wittichenau, Bad Honnef und Wittichenaus polnischer Partnerstadt Lubomierz in Polen und verbringen dort mit einem interessanten Programm eine gemeinsame Woche.
Als letzte Amtshandlung übergab Peter Endler den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Alfons Vinke und Rolf Kolfenbach die Ernennungsurkunden zu Ehrenmitgliedern, nachdem sie von der Mitgliederversammlung für ihre jahrzehntelange Mitarbeit im Vorstand einstimmig als solche gewählt worden waren.
Mit einem herzlichen Applaus bedankten sich die Mitglieder des Partnerschaftskomitees bei Peter Endler für sein Engagement – bevor er den Staffelstab weitergab. Zur neuen Vorsitzenden wurde einstimmig die bisherige stellvertretende Vorsitzende Cornelia Nasner gewählt. Den Vorstand komplettieren Erika Kösterke und Peter Endler als stellvertretende Vorsitzende, Schriftführer Werner Osterbrink, Schatzmeister Klaus Eckenroth, die beiden bisherigen Beisitzer Inge Niepel und Rolf Kolfenbach sowie – als neue Vorstandsmitglieder – Wolfgang Schade und Christian Schuster, der nach der Wende aus Nebelschütz (einem Nachbarort von Wittichenau) nach Bad Honnef gekommen ist.
Inhaltlicher Höhepunkt des Abends war ein Vortrag von Herbert Kobalz (Kappenbruder des Wittichenauer Karnevalsvereins) zum Thema „Mehr als 300 Jahre Wittichenauer Karneval“. Die Geschichte des Karnevals in unserer Partnerstadt geht zurück auf das Jahr 1706, aus dem Jahr 1928 ist erstmals ein Karnevalsprinz namentlich bekannt. 1929 gründete sich der erste Elferrat. Als dieser 1933 verboten wurde, fanden die kreativen Wittichenauer rasch eine Lösung: Bereits wenige Monate später riefen sie den ersten „Vierzehnerrat“ ins Leben und begründeten damit eine Tradition, die es bis heute gibt.
Wie politisch der Karneval zu DDR-Zeiten war, wird auch an einem interessanten Zitat deutlich: Anlässlich des 250jährigen Bestehens des Wittichenauer Karnevals im Jahr 1956 hieß es in einem Aufruf: „Möge der Fasching in Wittichenau ein ewiger Bestandteil unserer friedlichen Arbeit im Kampf um die Wiedervereinigung unseres Vaterlandes sein.“
Auch den „Weiberfasching“ kennt man in unserer Partnerstadt. Anders als im Rheinland wird er allerdings am Samstag gefeiert. Warum? „In der DDR waren fast alle Frauen berufstätig und mussten während der Woche arbeiten“, erläuterte Herbert Kobalz, der selbst 1972 Karnevalsprinz wurde und von 2006 bis 2015 Präsident des Wittichenauer Karnevalsvereins war.
Mit einer Flasche Wein aus Bad Honnef dankte die neue Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Cornelia Nasner Herbert Kobalz für seinen interessanten Vortrag – und von Peter Endler erhielt er den diesjährigen Karnevalsorden der Ziepches Jecke. So wurde auch an diesem Abend deutlich: Bad Honnef und Wittichenau verbindet nicht nur eine lebendige Städtepartnerschaft und eine herzliche Freundschaft – sondern auch der Karneval.

Mehr als 300 Jahre Karneval in Wittichenau

Bad Honnef und Wittichenau verbindet nicht nur eine lebendige Städtepartnerschaft – uns verbindet auch der Karneval. „Karneval in Witt’chenau, ach wer könnte seinem Zauber widersteh’n …?“ heißt es in einem alten Wittichenauer Faschingsschlager. Seit 1706 ist die fünfte Jahreszeit aus unserer Partnerstadt nicht mehr wegzudenken.
Das Partnerschaftskomitee Wittichenau lädt herzlich ein zu einem Vortrag über das Thema „Mehr als 300 Jahre Wittichenauer Karneval“. Partnerschaftskomitee-Vorsitzender Peter Endler konnte als Referenten Herbert Kobalz, Kappenbruder des Wittichenauer Karnevalsvereins, gewinnen.
Der Vortrag steht im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung des Partnerschaftskomitees, die am 24. März (Freitag) um 19.30 Uhr im Restaurant „Altes Rathaus“ (Markt 7) stattfindet.
Außerdem steht die Wahl eines neuen Vorstands auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung. Peter Endler hat angekündigt, nicht erneut für den Vorsitz zu kandidieren. Nichtsdestotrotz hat er – gemeinsam mit dem amtierenden Vorstand – jedoch bereits dafür gesorgt, dass es auch 2017 wieder ein interessantes Programm für Mitglieder und alle Wittichenau-Freunde gibt, das bei der Mitgliederversammlung ebenfalls vorgestellt wird.
„Wir freuen uns sehr, wenn viele Bad Honnefer zu diesem interessanten Wittichenau-Abend kommen“, so Peter Endler. „Alle Interessierten sind herzlich willkommen.“

Partnerschaftskomitee Wittichenau erkundet den neuen Geschichtsweg durch Selhof

Nun ist auch die Teilstrecke Selhof des Bad Honnefer Geschichtsweges fertig. Grund genug für das Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Wittichenau, sich von Mit-Initiatorin Professorin Dr. Guski-Leinwand einige Stationen und die Idee erläutern zu lassen, die hinter dem Gemeinschaftsprojekt der Bürgerstiftung Bad Honnef, des Heimat- und Geschichtsvereins „Herrschaft Löwenburg“ e. V. und des Kultur- und Verkehrsvereins steht.
Die Führung findet am 14. Mai (Samstag) statt, beginnt um 15.00 Uhr am Katholisch-Sozialen Institut und endet gegen 16.30 Uhr an der Jugendherberge. Dort wird der Nachmittag in lockerer Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen ausklingen.
Der Rundgang ist kostenfrei, die Jugendherberge bietet Kaffee und Kuchen zum Preis von 7,90 € pro Person an.
Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erforderlich (mit der Angabe, ob Kaffee und Kuchen gewünscht werden): Erika Kösterke, Tel. 02224/75057 (ab 18.00 Uhr).

Foto Nordböhmenreise

Nordböhmen war das Ziel der diesjährigen Jahresreise des Partnerschaftskomitees Wittichenau

Ein besonderer touristischer Leckerbissen war die diesjährige Jahresreise des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau: 36 Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger besuchten die Region Nordböhmen, die leider kaum ein Reiseveranstalter auf dem Programm hat.
Clemens Rode hatte das interessante Programm konzipiert und übernahm gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees Peter Endler die Reiseleitung.
Erstes Ziel der Reise war Litomerice (Leitmeritz), eine der schönsten Städte Böhmens. Litomerice hat den Krieg fast unbeschadet überstanden; der denkmalgeschützte Stadtkern wurde vorbildlich saniert. Bei dem sich anschließenden Besuch der KZ-Festung Theresienstadt wurde die Bad Honnefer Gruppe mit einem besonders dunklen Teil der deutschen Geschichte konfrontiert. Auf perfide Weise war des dem Naziregime gelungen, die Weltöffentlichkeit darüber zu täuschen, was hinter den Mauern der Festung vor sich ging.
Diese traurigen Eindrücke nahmen die Teilnehmer mit auf die Weiterreise nach Liberec (Reichenberg). Nach einem Stadtrundgang am nächsten Vormittag ging es weiter nach Jablonec nad Nisou (Gablonz). Hier, wie später auch in Harrachov konnte sich die Gruppe davon überzeugen, dass Nordböhmen zu Recht als die Region der Schmuck- und Glasindustrie bezeichnet wird.
Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch in Tanvald, einer der Partnerstädte unserer sächsischen Partnerstadt Wittichenau. Bürgermeister Vladímir Vyhnálek und Stadtamtsleiter Richard Seidel bereiteten der Bad Honnefer Gruppe im Rathaus einen herzlichen Empfang und stellten die Stadt kurz vor. Besonders stolz ist man in Tanvald auf die niedrige Arbeitslosenquote und den ausgeglichenen Haushalt. Bei einem Konzert mit Auftritt des Chors „Harmonia“ und einer Ballettaufführung, bei der junge Eleven der Musikschule Tanvald eigens für die Besucher ihr Können zeigten, entstand spontan die Idee eines gemeinsamen Konzerts der Musikschulen Bad Honnef und Tanvald.
Am nächsten Tages wurde es wieder historisch: Zunächst stand eine Besichtigung des Wallenstein-Schlosses in Frydland, bei der an die Wirren des Dreißigjährigen Krieges erinnert wurde, auf dem Programm. Später konnten sich die Bad Honnefer in Zittau und Görlitz davon überzeugen, wie aus den vom Zerfall bedrohten Altstädten nach der Wende wieder wunderschöne und lebendige Innenstädte geworden sind.
Krönender Abschluss der Reise war der Besuch in Wittichenau. Bürgermeister Markus Posch begrüßte die Gruppe. Er freute sich sehr, in diesem Jahr nach der Jugendfeuerwehr und der Band „Part of he Crowd“ die dritte Gruppe aus der rheinischen Partnerstadt begrüßen zu können. Dies zeige erfreulich eindrucksvoll, dass die Städtepartnerstadt 25 Jahre nach der Deutschen Einheit sehr lebendig sei, so Posch. Er lud die Bad Honnefer für das Krabatfest im nächsten Jahr ein und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass auch Bürgermeister Otto Neuhoff – möglichst mit seiner Band – dabei sein wird.
Als besonderen Programmpunkt zum Schluss der Reise hatte der Vorsitzende des Wittichenauer Partnerschaftsvereins Peter Popella eine Brauereibesichtigug organisiert. Brauereichef Glaab zapfte persönlich für die Bad Honnefer – und mancher bedauerte, dass das würzige Wittichenauer Bier in Bad Honnef nicht angeboten wird.
Zum Abschied bedankte sich Peter Endler noch einmal sehr herzlich bei Peter Popella für die Organisation der diesjährigen Bürgerreise aus Wittichenau nach Bad Honnef: Im August waren rund dreißig Wittichenauer Bürgerinnen und Bürger anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Städtepartnerstadt in Bad Honnef gewesen.
Mit dem Besuch in Wittichenau ging eine Jahresreise voller neuer Eindrücke zu Ende. Fazit von Peter Endler: „Als Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Wittichenau haben wir uns unter anderem zum Ziel gesetzt, über die Wittichenauer Partnerstädte in Polen und Tschechien unser Wissen über unsere östlichen Nachbarländer zu erweitern und uns dabei auch der jüngeren deutschen Geschichte zu stellen. Die Jahresreise nach Nordböhmen hat uns  darin bestätigt, dieses Ziel weiter zu verfolgen.“

Geschichtsweg

Partnerschaftskomitee Wittichenau erkundete den neuen Geschichtsweg Rommersdorf-Bondorf

Die Teilstrecke Rommersdorf-Bondorf am Geschichtsweg Bad Honnef steht kurz vor der Vollendung. Grund genug für das Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Wittichenau, sich von Dr. Hans Peter Mensing einige Stationen und die Idee erläutern zu lassen, die hinter dem Gemeinschaftsprojekt der Bürgerstiftung Bad Honnef, des Heimat- und Geschichtsvereins „Herrschaft Löwenburg“ e. V. und des Kultur- und Verkehrsvereins steht.
Zahlreiche Mitglieder des Partnerschaftskomitees und etliche Gäste trafen sich an der Annakapelle, wo Vorsitzender Peter Endler die Gruppe begrüßte und das Wort dann an Hans Peter Mensing übergab.
Gemeinsam mit dem Rektor der Kapelle, Dr. Herbert Breuer, ging Mensing auf die Geschichte des liebevoll als „Anna-Dom“ bezeichneten Rommersdorfer Wahrzeichens ein. Die Kapelle wurde 1868/69 von der Baronesse Carola Odilia von Bongart, der damaligen Eigentümerin des Feuerschlösschens, als Hauskapelle für ihre Mutter errichtet.
Weiter ging es zur Annasäule (die 1923 der Bad Honnefer Bildhauer Peter Terkatz schuf) und entlang der Möschbachstraße mit den vielen urigen und von den Eigentümern liebevoll gepflegten Fachwerkhäusern zum „Hillenhaus“, das heute der Familie Ziegert gehört. An dieser Stelle würdigte Mensing noch einmal ausdrücklich die wertvollen Beiträge der Rommersdorfer und Bondorfer Bürgerinnen und Bürger zum Geschichtsweg-Projekt, allen voran August Heinen und Heinz Pfälzer. Auch dankte er mit Nachdruck für die wieder so erfreuliche und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Verena von Dellingshausen, Renate Mahnke, Ursula Raths und Monika Steinbach sowie (last but not least) Thomas Bock von der Stadtinformation.
Ob und in welcher Form die Villa Schaaffhausen in den Geschichtsweg einbezogen werden kann, ist noch nicht geklärt. Die Initiatoren bemühen sich derzeit sehr intensiv um eine Abstimmung mit den neuen Eigentümern. „Selbstverständlich setzt jede Stele, die wir an einem Haus oder auf einem Grundstück anbringen bzw. errichten, das Einverständnis des Eigentümers voraus“, so Mensing, der die hohe Bedeutung der Familie Schaaffhausen für die Region hervorhob. So wurde das Annatal von Hubert Schaaffhausen erschlossen und nach seiner Frau Anna benannt. Nächste Station des Rundwegs war das auch „Pesthäuschen“ genannte „Annabildchen“ an der Ecke Rommersdorfer Straße / Schaaffhausenstraße. Danach ging es am Torbogen (früher Eingang zu der Rommersdorfer Zehntscheune) vorbei zum Feuerschlösschen, dessen wechselvolle Geschichte seit seiner Errichtung 1906 als Wohnhaus des Verlegers Wilhelm Girardet Hans Peter Mensing zum Abschluss des Nachmittags kurz skizzierte, auch mit Hinweisen auf die umliegenden Bildungseinrichtungen (Erzbischöfliche Realschule St. Josef, Siebengebirgsgymnasium, Löwenburgschule).
Peter Endler bedankte sich herzlich bei ihm und bei allen, die an dem Projekt Geschichtsweg Bad Honnef mitwirken. „Aus zeitlichen Gründen ist es nicht möglich, alle Stationen des künftigen Geschichtsweges Rommersdorf-Bondorf an einem Nachmittag zu erkunden. Mit seinen fachkundigen Ausführungen, gewürzt durch manche Anekdote, hat Hans Peter Mensing uns aber Appetit gemacht, uns nach der Eröffnung erneut auf einen Spaziergang durch Rommersdorf und demnächst dann auch durch Bondorf zu begeben“, so Endler.
Die Gruppe ließ den Nachmittag im Weinhaus Steinbach gemütlich ausklingen.

Foto Geburtstag Osterbrink

Partnerschaftskomitee gratuliert Werner Osterbrink zum 80.

Werner Osterbrink, ehemaliger Bürgermeister von Bad Honnef, Ehrenbürger von Wittichenau und Vater der Städtepartnerschaft zwischen Bad Honnef und Wittichenau feierte seinen 80. Geburtstag. Statt einer Geburtstagsfeier hatte er sich eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein soziales Projekt in Afrika gewünscht.
Zahlreiche Gäste aus Bad Honnef und Wittichenau waren gekommen, um Werner Osterbrink zu gratulieren. Ausdrücklich hatte er darum gebeten, bei allen Reden und Grußworten nicht ihn in den Mittelpunkt zu stellen, sondern das Hilfsprojekt für alleinstehende Frauen mit Kindern in Nigeria, für das im Verlauf der Veranstaltung symbolisch ein Scheck in Höhe von 10.000 € überreicht wurde.
„Aber man kann nicht Werner Osterbrinks 80. Geburtstag feiern, ohne seine vielfältigen Verdienste zu würdigen“, befand der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Peter Endler: „Werner Osterbrink hat unsere Städtepartnerschaft mit Wittichenau nicht nur begründet. Ihm ist es ganz maßgeblich zu verdanken, dass es gelungen ist, sie bis heute mit Leben zu füllen. Gleich bei dem ersten Besuch der Wittichenauer in Bad Honnef entstanden persönliche Freundschaften, die bis heute gehalten haben. Vereinskontakte wie die des Selhofer Bürgervereins und der Schützen in Aegidienberg kamen hinzu. Zahlreiche Bürgerreisen wurden von Werner Osterbrink organisiert, um Menschen aus Wittichenau und Bad Honnef zusammenzuführen. In den 90er Jahren stand zudem die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen einschließlich der Unterbringung der jungen Menschen aus Wittichenau im Mittelpunkt der Arbeit des Partnerschaftskomitees“, so Peter Endler. „Bad Honnef und Wittichenau können stolz sein, heute einen Mitbürger zu ehren, der bewiesen hat, was durch ehrenamtliches Engagement zu erreichen ist. Möge der Empfang nicht nur Dein Anliegen, lieber Werner Osterbrink, vorangebracht haben, sondern mögen viele Mitbürger sich ermutigt fühlen, Deinem Beispiel als engagierte Ehrenamtler zu folgen. Das Partnerschaftskomitee wünscht Dir noch viele Jahre in Gesundheit, um nicht nur zufrieden auf Dein Wirken zurückzuschauen, sondern auch weiter „Deine Vereine“ in Deinem Sinne zu begleiten und mit Deinen Ideen zu bereichern.“

Besuch BM Wittichenau

Bürgermeister aus Wittichenau und Bad Honnef treffen sich im Bad Honnefer Rathaus

Bad Honnef.  Bürgermeister der Stadt Wittichenau Markus Posch besuchte Bürgermeister der Stadt Bad Honnef Otto Neuhoff im Bad Honnefer Rathaus, um über die weiteren Aktivitäten im Rahmen der Städtepartnerschaft zu sprechen. Mit dabei waren Peter Popella, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees in Wittichenau, und Bürgermeister a. D. Werner Osterbrink, Mitbegründer und 18 Jahre lang Vorsitzender des Bad Honnefer Partnerschaftskomitees, sowie Cornelia Nasner, stellvertretende Vorsitzende des Bad Honnefer Partnerschaftskomitees.
Die sächsische Stadt Wittichenau liegt in der Oberlausitz. Viele Traditionen der sorbischen Bevölkerung wie z. B. das Osterreiten haben sich dort erhalten. Die Urkunde, mit der die Partnerschaft zwischen Wittichenau und Bad Honnef besiegelt wurde, wurde im August 1990 in Bad Honnef unterschrieben, so dass dieses Jahr das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft gefeiert werden kann. Im Jahr darauf wurde die Partnerschaft und Urkunde auch in Wittichenau besiegelt und seitdem hat sich die nicht ganz selbstverständliche deutsch-deutsche Partnerschaft bewährt.
Bürgermeister Markus Posch und Bürgermeister Otto Neuhoff bekräftigen,  dass sie die Aktivitäten der Partnerschaft gerne unterstützen. Zum kommenden Weinfest in Rhöndorf am ersten Wochenende im September wird wieder wie im vergangenen Jahr eine Reisegruppe aus Wittichenau in Bad Honnef erwartet, die auch im Bad Honnefer Rathaus empfangen werden soll, so dass das Jubiläum „25 Jahre Partnerschaft“ gewürdigt werden kann. Peter Popella erklärte: „Die Reisegruppe aus Wittichenau letztes Jahr war sehr zufrieden. Die Rhein-Ahr-Mosel-Rundfahrt und der Aufenthalt in Bad Honnef hat ihnen sehr gut gefallen.“ Sehenswürdigkeiten gibt es hier genug, so dass auch dieses Jahr eine schönes Programm geboten werden wird.
Vorbereitungen für eine Fortsetzung der trinationalen Jugendbegegnung werden auch bereits getroffen, so die Organisatorin im Bad Honnefer Partnerschaftskomitee Cornelia Nasner. An Anmeldungen von Jugendlichen aus Berck-sur-Mer in Frankreich (ebenfalls Partnerstadt von Bad Honnef), aus Lubomierz in Polen (Partnerstadt von Wittichenau) und den beiden deutschen Städten Bad Honnef und Wittichenau mangelt es nicht. Kontakte von Schulen in Wittchenau mit Bad Honnefer Schulen bestehen ebenso. Die Jugendfeuerwehren und Vereine pflegen einen Austausch.
Solange sich Bürgerinnen und Bürger aktiv einsetzen, ist die Städtepartnerschaft lebendig. So sind im Lauf der Jahre viele Freundschaften entstanden, haben Begegnungen stattgefunden, die für alle ein Gewinn waren. So soll es in Zukunft weitergehen, darüber waren sich die beiden Bürgermeister einig.

Foto: Lebendige deutsch-deutsche Partnerschaft der Städte Wittichenau und Bad Honnef – v. l. n. r.:  Werner Osterbrink (Partnerschaftskomitee in Bad Honnef), Bürgermeister der Stadt Bad Honnef Otto Neuhoff, Cornelia Nasner (Partnerschaftskomitee in Bad Honnef), Bürgermeister der Stadt Wittichenau Markus Posch und Peter Popella (Vorsitzender des Partnerschaftskomitees in Wittichenau).

Foto

„Einer der schönsten Tage in der deutschen Geschichte – wenn nicht der schönste“

Aller guten Dinge sind drei – und so stand Peter Schowtka, erster Wittichenauer Bürgermeister nach der friedlichen Revolution und später Landtagsabgeordneter, nach zwei Diskussionen mit Schülern im Sibi und in der Realschule St. Joseph am Abend zum dritten Mal als Zeitzeuge am Mikro. Auf Einladung des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau und der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus berichtete er im Ratssaal anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls, wie er diese historischen Tage im Spätherbst 1989 persönlich erlebt hat.
Doch zunächst gab Peter Endler, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees, der Geschäftsführerin der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Dr. Corinna Franz, das Wort. Sie schlug auf sehr lebendige Weise den Bogen in die Adenauer-Ära und erläuterte die Politik des ersten Bundeskanzlers, der von Beginn an die Wiedervereinigung Deutschlands anstrebte – allerdings nicht um jeden Preis, sondern nur in Freiheit und in enger Bindung an den Westen. „Adenauer hätte sich sehr gefreut, den 25. Jahrestag des Mauerfalls mit uns feiern zu können“, so Franz und gab damit Peter Schowtka das Stichwort: „Für mich ist der 9. November 1989 einer der schönsten Tage in der deutschen Geschichte – wenn nicht der schönste“, bekannte er zu Beginn seiner Ausführungen.
Er erinnerte an die Bürgerinitiative, die sich in Wittichenau gebildet hatte. „Wir kannten uns aus dem Karnevalsverein – und wir wussten, dass wir uns aufeinander verlassen konnten“, so Schowtka. Und das war auch wichtig, denn: „Uns war bewusst, dass es gefährlich war, was wir taten.“ Aber auch in Wittichenau verlief die Revolution friedlich. Bei der ersten großen Demo gingen mehr Menschen auf die Straße als Wittichenau Einwohner hatte. Es folgte die Absetzung der letzten SED-Bürgermeisterin der Stadt. Zunächst wurde eine Verwaltungsmitarbeiterin kommissarisch mit dieser Aufgabe betraut, schließlich wurde Peter Schowtka zum Bürgermeister gewählt.
Nicht nur ihm war während seiner Ausführungen anzumerken, wie sehr ihn die Erinnerung an die Ereignisse vor 25 Jahren bis heute berührt: Auch viele der zahlreich erschienen Besucher der Veranstaltung bekannten anschließend in ihren Beiträgen, noch heute ein „Gänsehautgefühl“ zu haben, wenn sie daran zurückdenken, wie sie persönlich diese unvergesslichen Tage der deutschen Geschichte erlebt haben. Und so bereicherte nicht nur Vizebürgermeister Klaus Munk den Abend mit einem eigenen spannenden „Zeitzeugenbericht“.
Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Peter Endler auch im Namen von Dr. Corinna Franz bei Peter Schowtka mit einem Adenauer-Wein aus Rhöndorf.
(Bilder auf Seite Bilderbogen)

 

Foto Polen-Reise

Jahresreise des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau: 38 Bad Honnefer erkundeten den Süden Polens

„Mit einer so großen Resonanz haben wir nicht gerechnet“, bekannte Peter Endler, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Bad Honnef-Wittichenau. 38 Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger hatten sich zu der Reise des Partnerschaftskomitees nach Polen angemeldet und kehrten nach einer Woche mit vielen interessanten neuen Eindrücken zurück.
„Als wir das Programm zusammengestellt haben, ging es uns darum, den Teilnehmern einen Eindruck von Leben und Kultur unseres östlichen Nachbarn zu vermitteln“, so Endler. Aber die Reise war häufig auch ein Blick in die deutsche Geschichte: So war das erste Ziel das ehemalige Konzentrationslager in Auschwitz, das bei der Gruppe aus Bad Honnef Nachdenklichkeit und tiefe Betroffenheit auslöste. Weiter ging es dann nach Krakau dem Höhepunkt der Reise, wo eine Stadtführung durch die malerische Altstadt sowie eine Besichtigung des Königsschlosses auf dem Wawel-Hügel auf dem Programm standen. Auf der Reise nach Breslau besuchte die Gruppe den Marienwallfahrtsort Tschenstochau mit der „Schwarzen Madonna“. In Breslau beeindruckte die wieder aufgebaute Altstadt.
Sehr herzlich wurden die Bad Honnefer in Lubomierz, der polnischen Partnerstadt unserer Partnerstadt Wittichenau; empfangen. Bürgermeister Wiesław Ziółkowski und stellvertretende Schulleiter Marek Chrabaszcz, die beiden selbst auch schon in Bad Honnef waren, begrüßten die Gäste. Besonders erfreulich: Der Lubomierzer Bürgermeister gab seine Zusage, eine Wiederholung der trinationalen Jugendbegegnung, die in diesem Jahr in Bad Honnef stattgefunden hat, in Lubomierz zu unterstützen.
Den Abschluss der diesjährigen Jahresreise des Partnerschaftskomitees bildete ein Besuch in Wittichenau. Nachdem Peter Popella, der Vorsitzende des dortigen Partnerschaftsvereins; der Reisegruppe den Marktplatz, die Kirche und den 1990 gepflanzten Baum, der an die Gründung der Partnerschaft mit Bad Honnef erinnert, gezeigt hatte, fand die offizielle Begrüßung durch den neuen Wittichenauer Bürgermeister Markus Posch statt. In seiner Ansprache lobte er die Aktivitäten des Bad Honnefer Partnerschaftskomitees und hob dabei die Bedeutung von Jugendbegegnungen hervor: „Die Partnerschaft hat dann eine Zukunft, wenn es gelingt junge Menschen einzubinden.“ Die mitgereiste ehemalige Bürgermeisterin von Bad Honnef, Wally Feiden, bedankte sich am Ende der erlebnisreichen Reise stellvertretend für die gesamte Gruppe bei den Reiseleitern Peter Endler und Klaus Eckenroth. Es sei gelungen, den Teilnehmern Polen als ein immer noch vielen unbekanntes Nachbarland näherzubringen und dabei die Brücke zu schlagen zwischen der Geschichte unserer beiden Länder und der gemeinsamen Zukunft in Europa.

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Erkundung des Rhöndorfer Geschichtsweges mit dem Partnerschaftskomitee Wittichenau war ein voller Erfolg

Mit einer so großen Resonanz hatte der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau Peter Endler nicht gerechnet: Rund vierzig interessierte Bürgerinnen und Bürger konnte er zu der Erkundung des „Geschichtsweges“ durch Rhöndorf begrüßen.
Der Bad Honnefer Historiker Dr. Hans Peter Mensing zeigte der Gruppe einige der Stationen und erläuterte dabei auch die Idee, die hinter dem „Geschichtsweg“, einem Projekt der Bürgerstiftung Bad Honnef, des Heimat- und Geschichtsvereins, des Kultur- und Verkehrsvereins sowie zahlreicher engagierter Bürgerinnen und Bürger – steht.
„Grabe, wo Du stehst“, sei seine Maxime, so Mensing. Dass es sich lohnt, sich gerade auch in der eigenen Heimat auf die Spuren der Vergangenheit zu begeben, merkten die Teilnehmer der Veranstaltung schnell.
Insgesamt 15 Tafeln und Stelen machen auf geschichtliche Ereignisse, Personen, besondere Gebäude und manches andere Wissenswerte aufmerksam. Dabei wird der Blick nicht nur auf die besonders prominenten Sehenswürdigkeiten Rhöndorfs, wie das Konrad-Adenauer-Haus, die Marienkapelle und den Waldfriedhof gelenkt. Informationstafeln weisen zum Beispiel auch auf die Winzerhöfe und Künstlerhäuser entlang der Löwenburgstraße und die Villen am Frankenweg hin. Viele Informationen waren auch für die Bad Honnefer Teilnehmer neu: So wusste längst nicht jeder, dass sich in dem Gebäude Drachenfelsstraße 2 früher das „Hotel Wolkenburg“ befunden hat, in dem 1947 die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gegründet wurde.
Weitere Abschnitte des Geschichtsweges sind in Planung. Hans Peter Mensing kündigte an, dass als nächster Abschnitt der Weg durch Rommersdorf fertig gestellt wird, danach folgen Selhof, die Innenstadt und Aegidienberg.
Am Ende des rund 90minütigen Spaziergangs durch Rhöndorf verteilte er die sehr informativen und liebevoll gestalteten Faltblätter zum „Geschichtsweg Rhöndorf“ – die übrigens an der Stadtinformation am Markt erhältlich sind – an die Teilnehmer.
Nachdem Peter Endler sich mit einem guten Tropfen von den Rhöndorfer Weinbergen sehr herzlich bei Hans Peter Mensing bedankt hatte, klang der interessante Nachmittag bei Kaffee und Kuchen im Café Profittlich aus.

Internationale Woche mit Gästen aus Frankreich und Polen

„Zukunft Europa. Junge Europäer – durch Städtepartnerschaften vernetzt.“ Unter diesem Motto führt das Partnerschaftskomitee Bad Honnef / Wittichenau in enger Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftskomitee Bad Honnef / Berck-sur-mer im August eine internationale Woche für junge Menschen in Bad Honnef durch.
„Unser Ziel ist, der jungen Generation den Wert der Städtepartnerschaften zu vermitteln und unsere innerdeutsche Partnerschaft als Brücke zwischen den Partnerstädten von Bad Honnef und Wittichenau zu nutzen“, so Peter Endler, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Bad Honnef / Wittichenau.
So entstand die Idee, eine internationale Woche mit jungen Menschen aus Berck-sur-mer (Frankreich), Lubomierz (der polnischen Partnerstadt von Wittichenau), Wittichenau und Bad Honnef zu organisieren. Mit Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerks ist es gelungen, ein interessantes Programm zusammenzustellen: Vom 13. bis zum 20. August werden sich insgesamt dreißig junge Menschen zwischen 18 und 23 Jahren (Teilnahme ab 16 Jahren ist möglich) aus den vier Städten in der Bad Honnefer Jugendherberge treffen. Gemeinsame Ausflüge nach Köln und Bonn sind ebenso geplant wie eine Führung durch die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Citycaching, sportliche Aktivitäten, gemeinsames Kochen und Sprachanimation, um ein Gefühl für die Muttersprachen der übrigen Teilnehmer zu entwickeln.
Der Teilnehmerbeitrag beträgt einschl. Verpflegung und Programmkosten 100,- Euro.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Aus Bad Honnef können insgesamt fünf junge Leute an der Internationalen Woche teilnehmen. Anmeldungen sind bis zum 10. Mai möglich.
Weitere Informationen und Anmeldungen: Cornelia Nasner, 02224/73234 oder cornelia.nasner@t-online.de.

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20 Jahre Partnerschaftsverein Wittichenau

Der Partnerschaftsverein Wittichenau feierte im Rahmen seiner diesjährigen Weihnachtsfeier das 20jährige Jubiläum der Vereinsgründung. Von den fast 60 Teilnehmern wurde besonders herzlich der nach langer Krankheit wieder genesene Bürgermeister Udo Popella begrüßt. Peter Popella, der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Wittichenau, der die Patenschaften mit Bad Honnef, Tanvald (Tschechien) und Lubomierz (Polen) betreut, bedankte sich in seinem kurzen Rückblick besonders bei dem Bad Honnefer Partnerschaftskomitee für die Unterstützung bei der Vermittlung von Ausbildungsplätzen in der Nachwendezeit in Bad Honnef. Peter Endler, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Bad Honnef-Wittichenau, überbrachte die Grüße der Bad Honnefer Bürgermeisterin Wally Feiden. In ihrem Glückwunschschreiben an den Vorsitzenden und die Mitglieder des Vereins bedankte sie sich dafür, dass „der Partnerschaftsverein in vorbildlicher Weise dazu beigetragen hat, dass zwischen unseren Städten Wittichenau und Bad Honnef eine intensive Freundschaft gewachsen ist.“ Marek Chrabaszcz bedankte sich in einem Schreiben im Namen von Bürgermeister Wieslaw Ziolkowski aus Lubomierz für die Unterstützung bei der Organisation gemeinsamer Veranstaltungen. Peter Endler betonte in seinem Grußwort das Engagement der Vereine bei der Förderung von Begegnungen junger Menschen beider Städte sowie den verschwisterten Partnerstädten. Beispielhaft nannte er die im August nächsten Jahres in der Bad Honnefer Jugendherberge geplante Jugendbegegnung von Bad Honnefer, Wittichenauer, Bercker und Lubomierzer Jugendlichen. Die Fortführung der Kontakte zwischen der Europa-Grundschule Rhöndorf und der Krabat-Grundschule in Wittichenau sowie die Verbindung zwischen der Privaten Realschule Hagerhof und der Mittelschule Wittichenau sind ein Herzensanliegen beider Vereine. Ein weiterer Höhepunkt der partnerschaftlichen Begegnungen wird im nächsten Jahr der Besuch von Wittichenauer Bürgern zum Weinfest in Rhöndorf und im Rheinland sein.

Zusammenfassend waren sich alle einig, dass die über 20jährige Partnerschaft zwischen Bad Honnef und Wittichenau nach wie vor sehr lebendig ist und die Begegnungen mit den anderen Partnerstädten von Bad Honnef und Wittichenau ein schönes Beispiel für das Wachsen der europäischen Integration bilden.