DreiNationen kl

Bürgermeister Otto Neuhoff empfängt Teilnehmer an trinationaler Jugendbegegnung

Bad Honnef.  Jugendliche aus drei Nationen im Alter von 16 bis 23 Jahren verbrachten eine Woche in Bad Honnef, um mehr über Politik und Kultur ihrer jeweiligen Heimatländer zu erfahren. Organisiert wurde das Treffen von den Partnerschaftskomitees Wittichenau und Berck sur Mer. So trafen sich Jugendliche aus Bad Honnef, aus Berck sur Mer in Frankreich, aus Wittichenau in der Oberlausitz und aus Wittichenaus Partnerstadt Lubomierz in Polen. Zukünftig steht nichts dagegen, dass sich auch die Komitees und Jugendlichen der beiden anderen Partnerstädte Bad Honnefs, und zwar Cadenabbia in Italien und Ludvika in Schweden, beteiligen. Zunächst aber wurde als Pilotprojekt mit dieser ersten Begegnungswoche begonnen. Organisatorin Cornelia Nasner, stellvertretende Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau e.V.  hatte ein interessantes Programm ausgearbeitet. Vorgesehen sind ein Spaziergang nach Rhöndorf mit Besichtigung und Führung durch die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, ein Besuch in Bonn mit Besichtigung des Hauses der Geschichte, eine Fahrt nach Köln, Spracheinführungen und Vorstellung der Städte, aus denen die Jugendlichen kommen. Schwimmen im Freizeitbad Grafenwerth und ein Grillfest gehören mit dazu. Nach einer Führung durch das Bad Honnefer Rathaus hieß Bürgermeister Otto Neuhoff die Jugendlichen im Ratssaal herzlich willkommen: „In einem Europa“, sagte er, „das immer wichtiger, aber auch immer unübersichtlich wird, ist es gut, die Städte kennenzulernen. Spaß zusammen zu haben und gleichzeitig die Geschichte hautnah zu erfahren, ist der Sinn dieser großartigen Initiative.“ Er dankte den Organisatoren der Partnerschaftskomitees. Peter Endler, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Wittichenau, erklärte, dass das Ziel dieser internationalen Woche erreicht ist, wenn die Begeisterung für den europäischen Partnerschaftsgedanken an die nächste Generation weitergegeben wurde. Die Jugendlichen werden es im Idealfall selbst in die Hand nehmen, zukünftig Treffen und Aktivitäten zu organisieren. Bürgermeister Otto Neuhoff ergänzte, dass das mit Teilnehmenden aus allen Partnerstädten Bad Honnefs und darüber hinaus auch aus den Partnerstädten der Partnerstädte, eine großartige Party geben könnte.

Christine Pfalz, Stadt Bad Honnef