Die (wirtschaftliche) Bedeutung der Braunkohle in der Lausitz: Rückblick und Ausblick

Das Partnerschaftskomitee Bad Honnef / Wittichenau lädt alle Interessierten sehr herzlich dazu ein, mehr darüber zu erfahren, welche Bedeutung der Abbau der Braunkohle für die Lausitz über Jahrzehnte hatte und noch heute hat. Als Referentin aus Wittichenau wird Petra Kockert (Landrätin a.D., ehemalige Vorsitzende des Zweckverbandes Elstertal und Leiterin des Projektbüros Koordinierung Lausitzer Seenplatte) dieses sehr aktuelle Thema in einem Rück- und Ausblick beleuchten.

Der Vortrag findet im Anschluss an die diesjährige Mitgliederversammlung des Partnerschaftskomitees Bad Honnef / Wittichenau am 29. März (Freitag) um 20.00 Uhr im Restaurant „Altes Rathaus“ (Markt 7) statt.

Der Abbau der Braunkohle im zweitgrößten Braunkohlenrevier Deutschlands hat die Landschaft der Lausitz für immer verändert. Nach der Schließung der meisten Tagebaugebiete entstand seit Anfang der 1990er Jahre Europas größte künstliche Seenlandschaft. Aber auch heute hängen an der Braunkohle im Lausitzer Revier unmittelbar noch rund 8.600, im mitteldeutschen Revier knapp 2.400 Arbeitsplätze. Diese Zahlen machen deutlich, dass enorme Anstrengungen notwendig sind, um die Herausforderung „Ausstieg aus der Braunkohle“ zu bewältigen.
Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit, darüber mit Petra Kockert zu diskutieren.
Wer Interesse an der Arbeit des Partnerschaftskomitees Bad Honnef / Wittichenau hat, ist herzlich eingeladen, auch bereits an der Mitgliederversammlung teilzunehmen, die um 19.00 Uhr beginnt.